{"id":76,"date":"2023-06-25T17:38:51","date_gmt":"2023-06-25T17:38:51","guid":{"rendered":"https:\/\/tristan.thietz.de\/?p=76"},"modified":"2023-06-25T17:38:52","modified_gmt":"2023-06-25T17:38:52","slug":"kriminalkomoedie-mit-raetselspass-im-theater-am-fluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tristan.thietz.de\/?p=76","title":{"rendered":"Kriminalkom\u00f6die mit R\u00e4tselspa\u00df im Theater am Fluss"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die folgende Reportage wurde urspr\u00fcnglich im Januar 2018 in der Zeitung <\/em>Ruhr Nachrichten Schwerte <em>ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist es also so weit. Nach \u00fcber einem Jahr spielen wir endlich wieder die Mausefalle. Mein Lieblingsst\u00fcck. Die Mausefalle von Agatha Christie ist eine Kriminalkom\u00f6die, mal unheimlich, mal lustig, aber spannend bis zum letzten Akt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um sieben Pensionsg\u00e4ste, die in einer Pension eingeschneit sind, unter ihnen ein unbekannter M\u00f6rder. Dieser M\u00f6rder k\u00fcndigt sich mit einer Kindermelodie an, dem englischen Lied \u201eThree blind Mice\u201c. Und so entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem niemand wei\u00df, wer der M\u00f6rder und wer die Opfer sind.<\/p>\n\n\n\n<p>2016 hat unser Theater am Fluss das St\u00fcck das St\u00fcck gespielt, und jetzt, im Januar 2018, kommt die Wiederaufnahme. In kurzer Zeit haben wir unsere Texte aufgefrischt, das B\u00fchnenbild wieder aufgebaut, und geprobt. Am Freitag, den 19. Januar, ist es wieder so weit. Premiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir ziehen uns unsere Kost\u00fcme an, dann geht es gegen 19 Uhr in die Garderobe . Das Warten beginnt. Warten, dass es losgeht. Die Halle f\u00fcllt sich mit Zuschauern, das Gemurmel der Leute drau\u00dfen wird lauter. Schlie\u00dflich geht das Licht aus, und \u201eThree Blind Mice\u201c ert\u00f6nt. Das St\u00fcck beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Rolle ist abwechslungsreich, aber auch anstrengend. Mal jauchze ich laut, mal spreche ich vertraulich, mal h\u00fcpfe ich durch das B\u00fchnenbild, mal schleiche ich, aber es macht immer Spa\u00df. Auch die anderen sind voll dabei, und so spielen wir in knapp zwei Stunden die Kriminalgeschichte, die wohl den einen oder anderen Zuschauer in die Irre f\u00fchrt. Dennoch gelingt es einzelnen Leuten bei unserem Ratespiel, auf die L\u00f6sung zu kommen. Mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten, wer der M\u00f6rder ist, wer die Opfer sind, und wer v\u00f6llig unbeteiligt ist, bleibt geheim. So hat es die Autorin Agatha Christie gew\u00fcnscht, und darauf legt unser Regisseur Alexander Lux wert: Nach der Aufl\u00f6sung und dem Ende des St\u00fccks m\u00fcssen alle Zuschauer schw\u00f6ren, nichts zu verraten, damit auch zuk\u00fcnftige Generationen dieses St\u00fcck gerne sehen. Ich pers\u00f6nlich hoffe ja, dass wir dann noch immer spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist es also so weit. Nach \u00fcber einem Jahr spielen wir endlich wieder die Mausefalle. Mein Lieblingsst\u00fcck. Die Mausefalle von Agatha Christie ist eine Kriminalkom\u00f6die, mal unheimlich, mal lustig, aber spannend bis zum letzten Akt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um sieben Pensionsg\u00e4ste, die in einer Pension eingeschneit sind, unter ihnen ein unbekannter M\u00f6rder. Dieser M\u00f6rder k\u00fcndigt sich mit einer Kindermelodie an, dem englischen Lied \u201eThree blind Mice\u201c. Und so entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem niemand wei\u00df, wer der M\u00f6rder und wer die Opfer sind.<\/p>\n\n\n\n<p>2016 hat unser Theater am Fluss das St\u00fcck das St\u00fcck gespielt, und jetzt, im Januar 2018, kommt die Wiederaufnahme. In kurzer Zeit haben wir unsere Texte aufgefrischt, das B\u00fchnenbild wieder aufgebaut, und geprobt. Am Freitag, den 19. Januar, ist es wieder so weit. Premiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir ziehen uns unsere Kost\u00fcme an, dann geht es gegen 19 Uhr in die Garderobe . Das Warten beginnt. Warten, dass es losgeht. Die Halle f\u00fcllt sich mit Zuschauern, das Gemurmel der Leute drau\u00dfen wird lauter. Schlie\u00dflich geht das Licht aus, und \u201eThree Blind Mice\u201c ert\u00f6nt. Das St\u00fcck beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Rolle ist abwechslungsreich, aber auch anstrengend. Mal jauchze ich laut, mal spreche ich vertraulich, mal h\u00fcpfe ich durch das B\u00fchnenbild, mal schleiche ich, aber es macht immer Spa\u00df. Auch die anderen sind voll dabei, und so spielen wir in knapp zwei Stunden die Kriminalgeschichte, die wohl den einen oder anderen Zuschauer in die Irre f\u00fchrt. Dennoch gelingt es einzelnen Leuten bei unserem Ratespiel, auf die L\u00f6sung zu kommen. Mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten, wer der M\u00f6rder ist, wer die Opfer sind, und wer v\u00f6llig unbeteiligt ist, bleibt geheim. 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